Category: Rohstoffe

Rohstoffe als Geldanlage

In der heutigen Zeit sind die Menschen mehr und mehr dazu übergegangen, für ihr Erspartes eine sichere Anlage zu suchen. Damit möchte man auf der einen Seite natürlich sein Vermögen vermehren. Auf der anderen Seite jedoch ist man spätestens seit der Pleite der Lehman Brothers Bank äußerst vorsichtig geworden. Das beginnt schon bei der Auswahl der richtigen Geldanlage. Eine sehr beliebte Form der Geldanlage ist in der letzten Zeit der Rohstoffmarkt geworden. Dabei wird das Geld eben in jene Rohstoffe investiert, die für die Menschen schon seit Längerem als Handelsware dienen. Dabei ist jedoch nicht nur von Edelmetallen die Rede.

Bei den handelbaren Rohstoffen sind vor allem solche für eine Investition geeignet, die auch einen gewissen Wert für die Allgemeinheit besitzen. Hier fallen den meisten in erster Linie Erdöl und Erdgas ein, aber hier kann man seine Investitionen auch in ganz andere Bahnen lenken. Obst, Gemüse oder Kaffee sind zum Beispiel ebenfalls sehr gute Geldanlagen. Für den privaten Investor bedeutet dies jedoch, dass er über ausreichende Marktkenntnisse verfügen sollte, oder aber zumindest eine besonders gute Betreuung für sich und sein Vermögen genießt. Jeder weiß, dass Rohstoffe in der Regel dafür vorgesehen sind, weiterverarbeitet zu werden und damit wird dann der Wert gesteigert. Manche Rohstoffe steigern ihren Wert jedoch auch auf andere Art und Weise.

Wenn ein Rohstoff besonders selten ist, hat er einen hohen Wert. Das trifft aber auch solche Rohstoffe zu, die eventuell nur in Gebieten vorkommen, die allgemeinhin als Krisengebiete bezeichnet werden. Für die richtige Einschätzung des Wertes eines Rohstoffes sind umfassende Kenntnisse des Marktes unbedingt erforderlich. Da nicht jeder über solche Kenntnisse verfügen kann, muss man sich unter Umständen Hilfe besorgen.

Aktueller Goldkurs

In den letzten 12 Monaten konnte der Goldpreis von 1.200 US-Dollar je Feinunze auf derzeit über 1.500 US-Dollar je Feinunze zulegen. Zunächst ging es aber im Juli 2010 um 20% nach unten, die Lage an den Finanzmärkten hatte sich nämlich beruhigt und Staatsbankrotte konnten abgewendet werden. Nach dem Tief bei 1.157,40 US-Dollar ging es seitdem steil bergauf.

Nach einem kleinen Rücksetzer Ende Januar 2011, bei dem der Kurs bis auf 1311,50 USD fiel, nahm der Goldkurs erneut Anlauf. Im April 2011 konnten Anleger schließlich ein All-Time-High bei 1.574,65 USD feiern. Rechnet man den derzeitigen Kurs in Euro um, so ergibt sich durch den schwachen Euro ein neues Rekordhoch.

Eine weitere Verschärfung der Schuldenkrise und eine anziehende Inflation könnten dem Goldkurs schon bald über den nächsten Widerstand bei 1.550 USD helfen. Langfristig gehen Experten aber davon aus, dass sich die hohen Goldpreise nicht halten können.

Der aktuelle Goldkurs wird zum einen von den Fundamentaldaten wie Angebot und Nachfrage bestimmt. Zum anderen spielen aber auch Spekulationen, Emotionen und aktuelle Ereignisse eine Rolle.

Wechselkursschwankungen

Da der Goldpreis in US-Dollar notiert ist, ergeben sich Wechselkursschwankungen zwischen Euro und Dollar. Gold-Zertifikate lösen dieses Problem mittels  Quanto-Zertifikate, die eine Währungssicherung enthalten. Bei anderen Investments in Gold kann das Währungsrisiko durch das Halten einer Short-Position in US-Dollar ausgeschaltet werden.

Der Goldmarkt

Der Goldpreis ist recht volatil, das bedeutet der Kurs unterliegt starken Schwankungen. Große Marktteilnehmer wie Zentralbanken und Goldminenbetreiber können großen Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen. Der Goldanteil der Zentralbanken am gesamten Gold auf der Erde beträgt 16%. In aller Regel entwickelt sich der Goldpreis entgegengesetzt zu Aktien, Fonds und Immobilien. Das bedeutet wenn der Wert von Aktien und Immobilien fällt, steigt der Goldkurs.

Goldhandel

Gold wird an den Rohstoffbörsen mit dem Symbol XAU standardisiert gehandelt, der Kurs entspricht dem Wert einer Feinunze (31,1 Gramm) Gold. Die größten Goldbörsen sind die New York Mercantile Exchange (NYMEX), die Tokyo Commodity Exchange (TOCOM) und das Chicago Board of Trade (CBOT). Goldbarren werden überwiegend am London Bullion Market gehandelt.

Goldfixing

Zweimal täglich wird am London Bullion Market das Goldfixing festgesetzt. Damit sollen möglichst viele Transaktionen zu diesem festgelegten Fixkurs abgewickelt werden. Beteiligt sind daran fünf Banken:

Gold als Investition

Lohnt noch ein Einstieg beim Gold?
Wer sich die Entwicklung des Goldpreises in den letzten 10 Jahren einmal genauer anschaut, wird schnell erkennen, dass das Edelmetall seinen Wert in dieser Zeit um mehr als 600% gesteigert hat. Während eine Feinunze Gold im Jahr 2000 ca. 200 US-Dollar kostete, muss man heute für die gleiche Menge an Gold mehr als 1.300 Dollar ausgeben. Bei einer solchen Wertsteigerung stellt sich natürlich die Frage, ob es sich auch heute noch lohnt, mit einem Investment in Gold einzusteigen oder ob man lieber andere Alternativen suchen sollte. Nachfolgend wird diese Frage etwas detaillierter behandelt, damit sich der interessierte Anleger ein Bild von der Materie machen kann.

Der hohe Goldpreis hat das Steigerungspotenzial sehr eingeengt
Mit einem Wert von aktuell 1.300 Dollar pro Feinunze hat das Edelmetall tatsächlich einen enormen Wachstumsschub hingelegt, jedoch wird mit jedem weiteren Anstieg die Luft nach oben immer dünner. Dies würde also eher gegen einen Einstieg in Gold sprechen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es weitere Preisanstiege in ähnlichem Ausmaß geben wird, lässt sich als eher niedrig einstufen. Trotzdem gibt es durchaus Optimisten unter den Experten, die davon ausgehen, dass der Höhepunkt beim Goldpreis noch lange nicht erreicht ist, jedoch vertreten diese eine recht offensive Position und sind zudem auch nicht in der Mehrheit.

Die Rohstoffnachfrage wird weltweit tendenziell steigen

Auch wenn der Goldpreis sich aktuell bereits auf einem recht hohen Niveau befindet, kann der weltweite Anstieg der Rohstoffnachfrage mittelfristig durchaus dazu führen, dass es weiter bergauf geht. Dies liegt vor allem an aufstrebenden Schwellenländern wie Indien, Brasilien und China, die sich vermehrt für Gold interessieren könnten. Trotzdem sollte man sich vor einem Einstieg auf jeden Fall die wichtigsten Fakten in Bezug auf Gold als Geldanlage einmal näher anschauen. Zahlreiche Informationen zu einer Geldanlage finden Sie hier, denn dort werden sowohl die verschiedenen Möglichkeiten zum Einstieg in den Goldmarkt, als auch interessante Alternativen aufgezeigt.

Gold eignet sich zur Zeit besser als Portfolio-Absicherung
Die Zukunft des Goldpreises ist unter dem Strich also höchst ungewiss, denn aufgrund der bisherigen Steigerungen sind weitere Preisschübe zwar auf der einen Seite recht unrealistisch aber auf der anderen Seite werden immer mehr Schwellenländer Rohstoffe nachfragen. Ein groß angelegtes Investment wäre zu diesem Zeitpunkt jedoch äußerst spekulativ, weil der Preis jederzeit fallen könnte und man als Anleger somit Verluste generieren würde. Zur Stabilisierung des eigenen Anlageportfolios und zum Schutz vor Inflation kann es aber durchaus sinnvoll sein, einen kleinen Teil seines Kapitals in das Edelmetall zu investieren.

Entwicklung und Markt: Gas als dauerhaft günstigere Alternative?

Entwicklung und Markt: Gas als dauerhaft günstigere Alternative?

Wird es sich auch in Zukunft lohnen auf Erd- oder Biogas zu setzten? Soll ich mein Auto und meine Heizung umrüsten oder mir einen neuen Ofen kaufen, um klimafreundlich fahren, kochen oder Heizen zu können? Zur Zeit ist Gas eine durchaus lohnende Alternative zu den konventionellen Energieträgern, wie Öl oder anderen Kraftstoffen. Doch die Nachfrage steigt und der finanzielle Vorteil könnte sich bei zu langem Zögern auflösen. Wohin wird sich der Gaspreis entwickeln?

Nachfrage und Preisentwicklung

Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie und damit auch nach Gas. Auch wenn immer mehr Energie gefördert wird und immer wieder neue Felder erschlossen werden, die Preise für Öl und Gas steigen seit 1995 um mindestens 50%. Warum? Öl und Gas sind seit den 1960er Jahren gekoppelt und mit einer Verspätung von drei bis sechs Monaten hinkt Gas dem Öl hinterher und weil Öl im in der Förderung immer teurer wird, die Umstellung auf „grüne“ Energie dauert und neue Technologien sich erst durchsetzten müssen, wird auf absehbare Zeit Öl teurer werden und das Gas wird es im gleichtun. Was aber, wenn die Kopplung gelöst wird?

Prognose und Bindung an Öl

Auch die Nachfrage nach Gas, das den Ruf einer klimafreundlichen Alternative genießt, wird steigen und damit der Preis. Die Bindung an Rohöl sorgte eher in der Vergangenheit für Teuerung, denn: Öl wird knapp und Gas gefragt. Wer sich also für Gas entscheidet sollte als mündiger Verbrauchen von seiner Marktmacht gebrauch machen: Über Gaspreisrechner und Onlineportale lassen sich die günstigsten lokalen Anbieter finden. Allerdings kam es in der Vergangenheit oftmals zu Erhöhungen der Gaspreise, die intransparent waren. Hier hilft der Gang zum Konkurrenten.

Flexstrom: Ökostrom für alle

Flexstrom: Ökostrom für alle

Die FlexStrom Ag mit Sitzt in Berlin wurde im Jahr 2003 gegründet und hat aktuell ca. 320 Mitarbeitern, die dem Unternehmen einen jährlichen Umsatz von 250 Millionen Euro mit knapp 400.000 Kunden bringen. Der Konzern ist nicht an der Börse notiert und aus einer Unternehmensfusion 2008 mit dem Namen FlexStrom entstanden. Laut eigenen Angaben sieht sich der Konzern als größter unabhängiger Anbieter für normalen Strom in der Bundesrepublik. Zusätzlich bieten die Berliner als FlexGas und Flexfon zudem Gas und Telekommunikationsprodukte an. Die Berliner sind eine günstige alternative bei einem hohen Gasverbrauch. In der Tarifstruktur ist Flexstrom zudem das erste Unternehmen, dass Strom nach Verbrauch und nicht nach Pauschale anbietet und im Bereich Service übernimmt Flexstrom auch die Kündigung bei alten Versorger, um den Wechsel möglichst bequem zu gestallten, die Angebote könne auch online abgewickelt werden.

Tarife und Energiemix

Seit Herbst 2007 bietet Flexstrom auch einen Tarif an, bei dem nur Strom aus regenerativen Energien in das Netz gespeist wird und zusätzlich Projekte zur Wiederaufforstung des Regenwaldes in Costa Rica  unterstützt wird. Generell betreibt Flexstrom keine eigenen Kraftwerke, sondern bezieht seine Strom auf dem Markt. So ergibt sich ein Energiemix, der zu knapp 25% aus Kernenergie besteht, zu ungefähr 50% aus fossilen Energieträgern und wieder zu knapp 25% aus regenerativen Energien.

Aktien und Betätigungsfelder

Inzwischen ist Flexstrom eine Aktiengesellschaft und versteht sich selber als Energiediscounter. Als Akteure in dieser Nische ist der Konzern der erste, der Vorrauszahlungen anbietet. Allerdings sollte der Kunde auf die Preisgarantien achten, da auch bei Vorrauszahlungen keine Preisgarantie gegeben ist, anders als beim Konkurrenten Teldafax.



Wann lohnt sich ein Gasvergleich?

Im Zeitraum der Krise wird alles teurer und die meisten Haushalte sind betroffen. Der Strom und der Gaspreis werden immer teurer. Der letzte Winter hat auch gezeigt, dass der Gasverbrauch ständig steigt, denn die Wetterbedingungen machen das Heizen unumgänglich. Um die Heizkosten nicht in die Höhe zu treiben, sollte man die verschiedenen Gasanbieter vergleichen. Doch die meisten unter uns wissen gar nicht, ob man den Gasanbieter ohne weiteres wechseln kann. Aber ein Wechsel des Heizanbieters kann ganz einfach sein, doch wann ist dafür der passende Zeitpunkt?

Um einen Gasvergleich zu machen, ist immer der perfekte Zeitpunkt, denn ein Vergleich lohnt sich. Wer möchte denn nicht sparen, in den Zeiten, wo alles teurer wird. Die Gaspreise steigen ständig und ein Wechsel des Anbieters ist jederzeit möglich. Man sollte aber beachten, dass der Wechsel zum neuen Gasanbieter ein langwieriger Prozess sein kann. Der Gasvergleich lohnt sich dabei, denn es gibt seit einiger Zeit einige Anbieter, die das Gas billiger anbieten. Viele von uns wissen das nicht und wenden einen gasvergleich immer wieder ab, doch das ist die falsche Einstellung. In Zeiten des Sparens sollte auch der Gasvergleich zu Rate gezogen werden, denn Strom und Gas sind für unseren Alltag am wichtigsten. Um den perfekten Gasanbieter zu finden, lohnt sich der Gasvergleich. Man muss lediglich die Postleitzahl angeben und der Gasrechner zeigt den Kunden welche Anbieter für dieses Gebiet in Frage kommen und welcher Anbieter derzeit der günstigste ist.

Wann der Zeitpunkt des Vergleichs am Günstigsten ist, entscheiden Sie am Ende selbst. Experten raten jedem Kunden das ganze Jahr über zu vergleichen und wenn ein Anbieter am günstigsten ist, zu wechseln. Im Produkt gibt es keine Unterschiede, denn es wird das gleiche Gas angeboten, es ändert sich lediglich der Anbieter. Der Gasanbietervergleich lohnt sich nach Ablauf der Kündigungsfrist des aktuellen Anbieters, aber die Umstellung kann zwischen 6-10 Wochen in Anspruch nehmen. Der Vergleich sollte gemacht werden, denn es gibt fast immer einen günstigeren Anbieter.

Über den Vergleich ist es auch möglich herauszufinden, auf welcher Skala der eigene Gasanbieter ist und wie das Preis-Leistungs-Verhältnis derzeit ist. Wesentlicher Vorteil des Gasvergleichs ist, dass er für jeden zugänglich und vollkommen kostenlos ist. Der Gasvergleich lohnt sich immer, denn Geld sparen ist vor allem in der derzeitigen Zeit wichtig und alle Bürger versuchen zu sparen wo es geht. Am besten Sie vergleichen heute noch die Anbieter in ihrer Nähe und wechseln zum günstigen Anbieter. Es lohnt sich garantiert!

Weitere Infos zum Thema finden Sie auf den Seiten der Bundesnetzagentur.

Der Gaspreis

Die Ressource Erdgas steht mit vielen weiteren Energieträgern in einem harten Energiewettbewerb um seine Verbraucher. Durch Erdgas können alle anderen Energien ersetzt werden, Erdgas kann aber auch wieder im Gegenzug von anderen Energien verdrängt werden, wo es bereits verwendet wird. Aufgrund dieses ständigen Wettbewerbs muss sich der Gaspreis an der Marktsituation orientieren. Der Markt des Erdgases setzt sich aus den jeweiligen Gasversorgungsunternehmen zusammen.

Der Gaspreis ist dabei aus Markt- und Wettbewerbsgründe an den Ölpreis gebunden. Somit fällt der Gaspreis, wenn der Ölpreis sinkt und umgekehrt steigt der Gaspreis wenn auch der Ölpreis steigt. Die Ölpreisbindung ist nicht gesetzlich verankert, sondern Branchen intern abgesprochen, die weltweit getroffen worden ist. Sie besteht zwischen ausländischen Produzenten und deutschen Importeuren und erstreckt sich über alle Versorgungsstufen vom Produzenten, Importeur über Ferngasgesellschaften und Gasversorgungsunternehmen bis hin zum Endverbraucher durch. Erdgas folgt der Öl Preisentwicklung verzögert, in der Regel sind es etwa drei bis sechs Monate. Die Preisanpassungen erfolgen in einem vierteljährlichen oder halbjährlichen Rhythmus.

Sieben große Ferngasgesellschaften bestimmen den deutschen Gasmarkt und machen es kleinen Anbietern mit günstigen Tarifen sehr schwer, sich am Markt zu behaupten. Zurzeit besteht nur wenig Hoffnung, dass der Gaspreis fallen wird, deshalb ist es empfehlenswert einen Tarif mit einer Festpreisgarantie zu wählen.

Wie ist die Entwicklung der Heizölpreise?

Die Heizölpreise gelten als Tagespreise und besitzen starke Schwankungen. Innerhalb ein paar Wochen können sich diese Preise stark verändern. Abhängig sind diese Preise, genauso wie die Benzinpreise, von den Rohölpreisen, diese schwanken natürlich auch sehr stark. Im Gegensatz zu gestrigen Tag sind die Preise heute ein ganzes Prozent teurer. Read more »

Dansette