Tagesgeld- und Festgeldkonto im Vergleich

Der Vergleich zwischen einem Festgeld- und einem Tagesgeldkonto zeigt einige Gemeinsamkeiten auf, allerdings gibt es zwischen diesen beiden Kontenarten auch prägnante Unterschiede. Zunächst zu den Gemeinsamkeiten: Beide Geldanlagen, also sowohl das Festgeld- als auch das Tagesgeldkonto, sind als äußerst sichere Geldanlagen einzustufen. Abgesichert ist das angelegte Geld durch durch den Einlagensicherungsfonds. Innerhalb der EU zumindest durch die gesetzliche Variante, bei einigen Kreditinstituten kommt dann noch die Absicherung durch den freiwilligen Sicherungsfonds hinzu.

Die Verzinsung ist beim Festgeldkonto etwas höher, als beim Tagesgeldkonto. Das liegt daran, dass der Anleger sein Geld, das auf einem Tagesgeldkonto angelegt ist, jederzeit abheben kann, da es sich um eine täglich fällige Anlage handelt. Beim Festgeldkonto ist das anders, hier wird bereits im Kontoeröffnungsvertrag eine fixe Laufzeit vereinbart. Da die Bank auf diese Weise länger mit dem ihr anvertrauten Kapital arbeiten kann und das auch vorab so kalkulieren kann, ergibt sich ein höherer Zinssatz. Der Zinssatz wird bei der Eröffnung des Festgeldkontos festgeschrieben und ändert sich während der Laufzeit niemals. Darum spielt der Zeitpunkt des Abschlusses bei einem Festgeldkonto eine wichtige Rolle. Er sollte so gewählt sein, dass man die gesamte Laufzeit über von einem hohen Zins profitieren kann, auch wenn das derzeitige Zinsniveau gesunken ist.

Beim Tagesgeldkonto ändert sich der Zinssatz laufend. Wegen der täglichen Fälligkeit gibt es keine Zinsgarantie, da sich der Zins der einzelnen Geldanlagen bei den verschiedenen Kreditinstituten immer am Leitzins der EZB orientiert.

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Dansette